Als Nebel oder Nebelflecke wurden ursprünglich unter dem Begriff alle leuchtenden flächenhaften Objekte bezeichnet. Dazu gehörten auch Galaxien und Sternhaufen, da sie bei geringer Auflösung im Teleskop oder mit bloßem Auge als Nebelflecke erscheinen. Einige der Eigennamen solcher Objekte haben sich gehalten, so z. B. der Andromedanebel M 31 oder der Dreiecksnebel M 33.
Heute wird die Bezeichnung Gasnebel jedoch fast ausschließlich für interstellareWolken aus Staub und Gas verwendet, die je nach Art ihres Leuchtens in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:
Emmisionsnebel, die angeregt durch das Licht heißer Sterne selbst Licht aussenden, z. B. der Orionnebel .
Reflektionsnebel, die das eingestrahlte Licht naher Sterne reflektieren, wie z. B. in den Plejaden .
Planetarische Nebel, bei denen die abgestoßenen Gashüllen eines heißen Sterns von diesem zum Leuchten angeregt werden, z. B. der Ringnebel in der Leier.
Supernovaüberreste, die mit hoher Geschwindigkeit auf die interstellare Materie treffenden und dadurch zum Leuchten gebrachten Gashüllen, die in der Supernova eines Sterns fortgeschleudert wurden, z. B. der Cirrusnebel.
Dunkelwolken, die das Licht dahinterliegender Objekte absorbieren, also nicht leuchten, z. B. der Pferdekopfnebel
Der große Lagunennebel und der bunte Triffidnebel eingebettet in die Milchstraße im Sternbid Schütze Takahashi 300mm
Der Rosennebel im Sternbild Einhorn Pentax Apo 500mm
Der Orionnebel mit "Running man" links im blauen Refletionsnebel Pentax 500mm
Der Cirrusnebel-Komplex (Supernovaüberrest) Takahashi 300mm
Der Pferdekopfnebel (Dunkelwolke) vor roter HII Region (Pentax 500mm)
Der Nordamerikanebel (genannt wegen seiner Form) und oben rechts der Pelikannebel (Form eines Pelikankopfes) Takahashi 300mm